Unsere Rubrik "Eigene Bücher" umfasst neben genealogischen Forschungen auch  Druckerzeugnisse zu den Themenbereichen, die unter "Autorentätigkeit" im Einzelnen aufgeführt sind. Einzel-Artikel bzw. Themen aus dieser Rubrik haben, je nach Wertigkeit und Umfang, in weiterführenden Forschungen und Ausarbeitungen zu einem eigenständigen Werk geführt. Gleichsam können Einzel-Artikel dieser Homepage aus einem unserer Bücher abgeleitet sein, um den Inhalt je nach Publikations-Möglichkeit bzw. -Medium einem größeren Leserkreis bereitzustellen.

 

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Max Hinsche  -  Leben und Wirken

TRAUM  VON  KANADA

TRAUM  VON  FREIHEIT

 

DAS LEBEN DES MAX HINSCHE

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1. Auflage April 2014

   165 Seiten  Vierfarbdruck Glanzpapier

2. ergänzte Auflage Nov. 2014

   175 Seiten Vierfarbdruck Glanzpapier

 

21 x 30 cm

Softcover-Einband Foliekaschiert

Satz und Layout:   teamwork-schönfuß

Druck und Gesamtherstellung:

Stoba Druck GmbH Lampertswalde

 


Dieses Buch ist ein Gemeinschaftswerk mit meinem Ehemann Klaus Schönfuß.


Max Hinsche - ein Ausnahmemensch

Die Ergebnisse jahrelanger Forschungsarbeiten in Archiven und Museen prägen dieses Buch über das außergewöhnliche Leben des Max Hinsche (2.5.1896 Radeberg – 23.11.1939 Rottenmann/Steiermark). Dazu kamen viele persönliche Kontakte im In- und Ausland, die mit der dankenswerten Bereitstellung von Informationen, Briefen, Bildmaterial sowie Original-Dokumenten und -Fotos dazu beigetragen haben, ein wahrheitsgetreues, ungeschöntes und umfassendes Gesamtbild über das unvorstellbar harte und entbehrungsreiche Leben von Max Hinsche zu erarbeiten. Ihn mit der Gesamtheit seiner Arbeiten als Naturwissenschaftler, Forscher, Großwildjäger, Trapper, Präparator und Schriftsteller wieder in das Bewusstsein der Umwelt zu bringen, war mit der Erarbeitung und Herausgabe dieses Buches letztendlich unser motivierendes Ziel. Mit diesem Buch soll sein Lebenswerk für die Nachwelt erhalten werden.

Es wird mit einer Vortragsreihe, mehreren Veröffentlichungen von Einzel-Artikeln sowie mit einem umfassenden, von uns angelegten Wikipedia-Artikel, in dem umfangreiche Einzel-Nachweise / Quellen-Angaben enthalten sind, vervollständigt und ergänzt.

Max Hinsches Naturliebe wurde frühzeitig in der Umgebung von Radeberg geweckt. Durch die „Staatlichen Museen für Tierkunde und Völkerkunde“ Dresden kam er in Kontakt mit Wissenschaftlern, wie dem Ornithologen Paul Bernhardt, mit dem er sich 1923 dem Naturschutz und der Vogelberingung auf Helgoland und den Rossitten verschrieb. Im Jahr 1920 produzierten Hinsche und Bernhardt im Auftrag der Dresdner Film-Firma A. Linke und des Landesvereines Sächsischer Heimatschutz den Raubvogel-Film „Gefiederte Räuber“ in der Region um Radeberg, speziell im Radeberger Hüttertal.

Von 1926 bis 1935 begab er sich als Naturforscher im Auftrag der „Staatlichen Museen für Tierkunde und Völkerkunde“ Dresden in den hohen Norden Kanadas, um bisher unbekannte und seltene Tiere zu sammeln und zu präparieren. 8 Jahre lebte er unter extremsten Bedingungen, oft in Lebensgefahr, in den Urwäldern am Athabasca River / Alberta. Danach erfüllte er sich seinen Lebenstraum. Er ging als Nomade und erster weißer Jäger für ein Jahr in das bis dahin weitestgehend unerschlossene Gebiet des Yukon Territory am Kältepol der Erde. Dort erlegte er am Kaskawulsh-Gletscher den bisher einzigen und größten jemals erlegten Alaska-Riesenbraunbären im Yukon Territory. Das stellt noch heute eine Sensation dar.

Seine spannenden Erlebnisse hielt er in seinem Buch „Kanada wirklich erlebt“ fest (Erstausgabe 1938). In diesem Werk beschrieb er außer seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leistungen und realistischen Naturbeschreibungen, auch die Lebensumstände der Cree-Indianer als Ur-Einwohner dieses Kontinentes und das harte Leben der Trapper. Seine Berichte sind heute noch von großem Wert und genießen hohes internationales Ansehen, da er nachweisbar der erste Wissenschaftler und Trapper war, der seine Beobachtungen so umfassend und tiefgründig, ohne jegliche Abenteuer-Romantik, niederschrieb. Besonders aktuell wurden seine Berichte und wissenschaftlichen Einschätzungen in letzter Zeit wieder für die Wissenschaftler, wenn es um die anstehende Problematik der Wölfe geht.

Prof. em. Valerius Geist, University of Calgary, Canada
Prof. em. Valerius Geist, University of Calgary, Canada

Max Hinsche hat mit seinen realistischen Forschungen, Beobachtungen und Beschreibungen zur Problematik der Beziehungen "Wölfe und Menschen" Grundlagenarbeit zu dieser heute wieder hochaktuellen Thematik des Verhaltens der Wölfe in bewohnten Kulturlandschaften geleistet. Diese Arbeit Hinsches ist  noch heute, besonders bei Wissenschaftlern Noramerikas, hoch anerkannt. Der kanadische Wissenschaftler Valerius Geist, Professor Emeritus of Environmental Science, The University of Calgary, Calgary, Alberta, Canada, beruft sich in seinen international bedeutsamen Beiträgen immer wieder darauf. Prof. Valerius Geist ist nicht nur Wolfs-Forscher, eines seiner weiteren Spezialgebiete sind die Berg-Schafe, besonders das Dickhornschaf und das Dall-Schaf. Auch hierzu beruft sich Prof. Valerius Geist auf Beobachtungen von Max Hinsche, die er im Yukon Territory, speziell im McArthur-Gebirge, im Hohen Norden Kanadas gemacht hatte.


Aphorismen und Epigramme

von      Johannes Krause

91 Aphorismen und 10 Epigramme; 

 

herausgegeben von

Renate Schönfuß-Krause

 

1. Auflage  August 2007

64 Seiten;

15 x 21 cm Hardcover

Titelfoto Johannes Krause

 


Satz:                               Franz Lorber

Gesamtherstellung:      Druckerei Schreiter,

 01809 Borthen


Die Aphorismen und Epigramme meines Vaters Johannes Krause (2.11.1912 - 23.11.2003) widerspiegeln einen kritischen und wachen Geist, der durch die Wahl dieser sprachlichen Form einen Teil seiner Erlebnisse, Wahrnehmungen und Erinnerungen festhielt, der aber auch mit zunehmendem Alter verstärkt politische Themen verarbeitete, die auf Enttäuschungen zurückzuführen waren, als er erkennen musste, dass die seit mehr als 40 Jahren erwartete und herbeigesehnte Gerechtigkeit und Freiheit, auch nach der sogenannten politischen Wende 1989 nicht eintrat und eine Utopie blieb. Schmerzlich für ihn war in seinem hohen Alter die Erkenntnis:

„Es bleibt alles ganz anders“.

 

Und so war es auch. In diesem Zusammenhang nahm er auch seine Mitmenschen mit ihren ewigen „Wendemanövern“ zum Teil sehr kritisch und schonungslos unter die Lupe. Seine Arbeiten zeigen viel Sensibilität und Nachdenklichkeit, wenn er seine Gedanken zu den verschiedensten Themen darlegt, die von einer großen Lebensweisheit getragen werden.

 

Lese-Beispiele:

Wende-Politik

 

Ein Mitmensch hatte Schwierigkeiten,

wenn er sich mußte rasch entscheiden,

was links von ihm, was rechts von ihm

so geht und steht.

 

Klar ist’s für ihn, solang er  e i n e  Richtung geht.

Doch nach der Wendung merkt er dann,

es kommt hier auf die Richtung an.

Nach jeder Wendung, das spürt er jetzt,

was vorher links von ihm, das ist nun rechts,

und rechts ist nun nach links versetzt.

 

Da hat er einmal nachgedacht!

Ihm ward bewußt,

solch‘ Wendung haben manche schon gemacht;

von links nach rechts, von rechts nach links,

und, kaum zu glauben ist’s, manchmal gelingt’s!

 

Mit solcher flotten Wende-Politik,

getan im rechten Augenblick,

versuchen manche so ihr Glück!

 

Johannes Krause

 

Umdenken

 

"Du bist nichts, Dein Volk ist alles!"

vor vielen Jahren hörte man das hier.

(1933 - 1945)

 

Die Nachfolgenden, die forderten vom Volk:

"Den Schritt zu tun, vom  I c h  zum  W i r !"

(1949 - 1989)

 

Um von Schwierigkeiten abzulenken,

fordert man das Volk jetzt auf:
"U m z u d e n k e n !"

(1993)

 

So einfach ist's scheinbar,

ein ganzes Volk zu lenken!

 

"Umdenken", zu dem Bundeskanzler Kohl schon im

Januar 1993 alle Deutschen aufgefordert hatte.

 

Johannes Krause

 


ERINNERUNGEN

SIND EIN ZWEITES LEBEN

Meine Ahnen in ihrer Zeit – eine Familienchronik Teil 1

Familien Schlegel – Hirschnitz

von Renate und Klaus Schönfuß

Mit zahlreichen Abbildungen, Urkunden, Dokumenten, genealogischen Stammtafeln, Personen-Stammblättern

 

Unverkäuflicher Privat-Druck im Eigenverlag

Format DIN-A4;    Leinen-Einband

 

1. Auflage  2010

    Schlegel - Hirschnitz    276 Seiten

2., wesentlich erweiterte Auflage  2011

     Schlegel - Hirschnitz    355 Seiten

     mit einer umfassenden Zeittafel

2.  Auflage  Auszug  2011

     Linie Hirschnitz

2.  Auflage  Auszug  2012    Softcover

     Linie Hirschnitz - Gneuß

 3. wesentlich ergänzte Auflage  2012

    Schlegel - Hirschnitz    400 Seiten

     mit einer umfassenden Zeittafel

 


Diese umfassende Familienchronik, die schon in 3 Auflagen und 2 gesonderten Auszügen veröffentlicht wurde, muss immer noch als „Zwischenbericht“ angesehen werden. Viele in der Zwischenzeit bei Recherchen gefundene Neuheiten machen eine Überarbeitung und Herausgabe einer 4. Auflage erforderlich.

Diese Abhandlung und Chronik über die Geschichte und Entwicklung der Familienlinien Schlegel, die ihre Weiterführung in der Linie Hirschnitz fand, wurde als Konzeption so angelegt, dass nicht nur die über viele Jahre recherchierten Daten aus Kirchenbüchern, Dokumenten und Urkunden aus Staatsarchiven und Einträgen der Standesämter als Grundlage für die Forschung angesehen wurden. Jede Person dieser Familienlinien wurde unmittelbar zu ihrer Zeit und den geschichtlichen Gegebenheiten sowie den unmittelbaren Geschehnissen und Besonderheiten in der jeweiligen Region untersucht. Dadurch ergibt sich ein spannungsgeladenes Gesamtbild. Jede der genealogisch geordneten Personen mit ihren Nachkommen erfährt eine Art „Wiedererweckung“ mit all ihren nachgewiesenen und an Hand von beigefügten Dokumenten bewiesenen Lebensgeschichten. Für den Forscher und interessierten Leser wird damit wahrheitsgetreue Zeitgeschichte erlebbar, die weit entfernt ist von verklärter Romanliteratur, und die so Menschen mit ihren Sorgen und Nöten zeigt, in ihrem Überlebenskampf gegen Seuchen, Hungersnöte und ständiges Kriegsgeschehen.

 

Besonders interessant ist in der Familienchronik der genealogische Familienzweig „Schlegel“, der als Familienlinie bisher bis um 1580 nachweisbar ist. Viele Indizien weisen darauf hin, dass diese Linien der Altenburger Region, wie die des im Jahre 2013 von uns wiederentdeckten Instrumentenbauers und Klavierfabrikanten Elias Schlegel (1750-1805), der 1792 in Altenburg das „Fortepiano-Klavier“ erfand (s. von uns verfasster Wikipedia-Artikel), aus der ursprünglichen und berühmten Schlegel-Linie der Meißner Region hervorgegangen sind. Diese Linie hatte sich von Meißen aus im 16. Jahrhundert in den Raum Sachsen-Thüringen, Hannover und in die Karibik ausgebreitet. Als berühmteste Vertreter dieser Linie sind der Dichter, Jurist und Staatsmann Johann Elias Schlegel (1719 Meißen - 1749 Sorø/Dänemark), und die Brüder Schlegel als Begründer der Romantik, der Shakespeare-Übersetzer und Literaturhistoriker August Wilhelm von Schlegel (1767 Hannover - 1846 Bonn) und der Schriftsteller und Philosoph Wilhelm Friedrich von Schlegel (1772 Hannover - 1829 Dresden) bekannt. Ihre Lebenswege berühren immer wieder mit Kontakten und Aufenthalten in Altenburg, Lucka, Jena, Gotha, Weimar die Lebenswege der Schlegel-Linien der Altenburger Region.

Außerdem bezeugen Dokumente des Sächsischen Staatsarchives Leipzig mit den Forschungsergebnissen des bekannten Genealogen und Heraldikers Dr. Karl Friedrich Freiherr von Frank von Schloss Senftenegg / Niederösterreich, dass auch der Oberpfarrer der Zipser Sachsen in Österreich/Ungarn aus der Meißner Linie abstammte, der Geistliche Christoph von Schlegel (1613 Kmehlen - 1678 Grimma). Sein 1656 geborener Sohn Ernst Friedrich von Schlegel (1656-1728) kam als Pfarrer 1693 nach Radeberg, wo auch zwei seiner Söhne geboren wurden. Das zeigt und ist auch der Beweis, dass es immer wieder unglaubliche genealogische und territoriale Überraschungen gibt - ernsthafte Ahnenforschung hört also nie auf.

 

Die Familienlinie Hirschnitz, die sich durch Einheirat mit der Linie Schlegel verband, ist nicht weniger interessant. Als sich um 1860 die bisherige beschauliche Residenzstadt Dresden fast explosionsartig zu einer Industriestadt entwickelte, wurde diese Stadt für viele Arbeitssuchende zu einem Magneten. Zu dieser Zeit begab sich der Fotograf Gustav Theodor Schlegel (1827-1888) von Leipzig aus nach Dresden. Er war der Enkel des oben schon erwähnten Klavierfabrikanten Elias Schlegel aus Altenburg. Fast zeitgleich brach, von seinem Heimatort Naunhof bei Moritzburg, der Maurer-Geselle Friedrich Traugott Hirschnitz (1840-1894) ebenfalls nach Dresden auf. Beide Fremdlinge nutzten die Gunst der Stunde und suchten ihren Platz, um am Aufschwung der Gründerzeit teilzuhaben. Mit vielen verschiedenen Tätigkeiten gelang beiden der gesellschaftliche Aufstieg. Der älteste Sohn von Friedrich Traugott Hirschnitz, Max Heinrich Hirschnitz (1866-1947) verheiratete sich mit Johanna Theresa geb. Schlegel (1867-1943), der Tochter des Gustav Theodor Schlegel. In dieser Verbindung wurden 14 Kinder geboren. Es entstand eine Familiendynastie, die an Unternehmergeist ihresgleichen sucht. Während Vater Max Heinrich Hirschnitz eine Karriere im „Verband der Sächsischen Konsumgenossenschaften“ mit Erfolg anstrebte und als Verbands-Sekretär neben dem Verbands-Direktor Max Radestock (1854-1913) zum „Zweiten Mann“ in der Konsum-Hierarchie im gesamten Königreich Sachsen aufstieg, ab 1917 wurde er sogar in den Hamburger Generalrat des „Zentralverband deutscher Konsumvereine“ (ZdK) für das deutsche Kaiserreich gewählt, gehen seine Söhne andere Wege: zwei seiner Söhne wanderten nach Mexiko aus, gingen nach Kalifornien, wo heute noch ein Enkel als Firmeninhaber des Electronic-Unternehmens „SRC Cables Inc.“ lebt, ein weiterer Enkel suchte und fand sein Glück in Vancouver/Kanada. Ein weiterer Sohn ging an die Ostküste Chinas, in die damalige deutsche Kolonie Kiautschou mit ihrer Hauptstadt Tsingtau und arbeitete in der deutschen Brauerei, die noch heute mit dem Marken-Bier „Tsingtao Beer“ weltweit ein Begriff ist, ein anderer Sohn verschrieb sich der Fliegerei und kam im Ersten Weltkrieg bei einem Luftgefecht in Flandern ums Leben.

Die hier kurz Vorgestellten sind nur ein kleiner Einblick in die Lebensschicksale dieser Familie, das Buch hält noch viele Überraschungen bereit, denn auch die vielen Nebenlinien, wie die der Familien Böhme, Schellenberg u.a. wurden erforscht und sind nicht weniger spektakulär.


ERINNERUNGEN SIND EIN ZWEITES LEBEN

Linie Hirschnitz - Gneuß


Diese Chronik wurde als Lebensbericht des Edmund Kurt Hirschnitz (1873-1957) erarbeitet. Er war der Bruder von Max Heinrich Hirschnitz, wurde jedoch immer etwas als „schwarzes Schaf“ der Familie angesehen. Mit Sicherheit unberechtigt. Sein Lebensweg führte ihn Ende des 19.Jahrhunderts als Geselle des Ofensetzer- Handwerks auf Wanderschaft. Von seinem Heimatort Langebrück aus wanderte er nach Österreich, in die Schweiz und über die Alpen nach Triest. In dem Buch wird diese Zeit der Gesellenwanderung mit ihren Gesetzmäßigkeiten, besonderen Vorschriften und dem Brauchtum besonders behandelt. In Triest hielt er sich längere Zeit auf, er fand „Bella Italia“ gegenüber dem grauen Germanien zu schön. Schließlich beschloss er, als Matrose anzuheuern und mit einem Schiff um die Welt zu fahren. Ihn zog es, wie die anderen Hirschnitzens, in die Ferne. Nur die Mahnungen der inzwischen verwitweten Mutter veranlassten ihn zur Rückkehr nach Langebrück. Diesen Entschluss hat er später ein Leben lang bereut. In Langebrück verliebte er sich nach seiner Rückkehr in die 15-jährige Ida Bertha, geb. Wolf, die mit 16 Jahren Mutter des ersten gemeinsamen Kindes wurde und dem später in den Ehejahren noch weitere 5 Kinder folgen sollten.

Sein Traum, auf einem Schiff die Welt zu bereisen, wurde erst durch seinen Enkel Peter Gneuß aus Ottendorf-Okrilla (*1940) verwirklicht, der das Fernweh von seinem Großvater im Blut hatte. Er arbeitete sich bei dem VEB Deutsche Seereederei (DSR) ab 1960 vom Decksmann über den Bootsmann bis zum Kapitän mit dem Kapitänspatent A6 hoch. Viele Prüfungen und Studienabschlüsse waren dafür erforderlich, bis er ab 1974 als Erster Offizier sein Kapitänspatent erhielt und nun selbst Frachtschiffe kommandieren konnte. Die nächsten 20 Jahre war er als Kapitän auf allen Meeren der Welt unterwegs und steuerte die bedeutendsten Häfen dieser Welt an. Mit dem Tatendrang dieses Enkels Peter Gneuß erfüllten sich die Träume des Großvaters.


MEMORIES ARE A SECOND LIFE

MY ANCESTORS IN THEIR TIME

A FAMILY-CHRONICLE

LINES SCHLEGEL - HIRSCHNITZ

 

Englische Ausgabe der 2. Auflage von

 

ERINNERUNGEN

SIND EIN ZWEITES LEBEN

 

MEINE AHNEN IN IHRER ZEIT

Linien Schlegel - Hirschnitz

 

 

Übersetzung ins Englische:

Christine Bogs

 

Unverkäuflicher Privat-Druck im Eigenverlag

 

Format DIN-A4

374 Seiten, Halbleinen,


Wegbegleiter

von     Renate Schönfuß


1. Auflage  August 2011

128 Seiten;

DIN-A4  Leinen


Unverkäuflicher Privat-Druck

Eigenverlag Schönfuß



Das erste Buch "Wegbegleiter" meiner neuen Serie "WEGBEGLEITER(INNEN)" zeigt die interessanten Entwicklungswege von Ingrid M., die als sogenanntes "Kriegskind" hungernd durch das zerstörte Berlin irrte, einen traumatisierenden Aufenthalt in einem Berliner Kinderheim erleben musste, schließlich durch viele Wirrungen mit ihrem Vater eine neue Heimstatt fand, aktiv, tatkräftig und zielstrebig ihr eigenes Leben in der DDR aufbaute, jegliche Bildungs-Chancen wahrgenommen hat, den Mut aufbrachte, eine zwar wohlsituierte, aber unbefriedigende Ehegemeinschaft zu verlassen und einen Neuanfang mit ihren zwei Kindern zu wagen, zu studieren, Verantwortung zu übernehmen, beruflich erfolgreich selbständig zu werden, nach der "Wende" mit ihrem 2. Ehemann die Welt zu bereisen, und die heute mit Stolz auf eine ebenso tüchtige und erfolgreiche Familie blicken kann... 

 

Die Serie 

"WEGBEGLEITER(INNEN)"

 

wird weitergeführt.

Lesen Sie dazu bitte das Exposé mit einem Ausblick auf die nächsten Porträts von Frauen-Persönlichkeiten aus meinem Umfeld.