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Gesichter unserer Stadt:

Renate Schönfuß-Krause - denn Radebergs Stadtgeschichte ist ihre Passion

Die Publikationsreihe "Gesichter unserer Stadt” ist ein Gemeinschaftsprojekt des Radeberger Stadtrates Frank Höhme, parteiloser Kandidat für die OB-Wahl 2022, und der Radeberger Heimatzeitung

Im Rahmen dieser Publikationsreihe hat Frank Höhme das folgende Interview mit Renate Schönfuß-Krause geführt und am 19.2.2022 veröffentlicht:

Renate Schönfuß-Krause in ihrem Arbeitszimmer.   Foto: privat teamwork-schoenfuss
Renate Schönfuß-Krause in ihrem Arbeitszimmer. Foto: privat teamwork-schoenfuss

In jeder Gemeinde, in Städten und auch Dörfern, gibt es zahlreiche Lokalheldinnen und Lokalhelden, die sich engagieren oder einfach Dinge bewegen, die unser Leben bereichern und angenehmer machen. Genau diese Menschen, die Gesichter unserer Stadt, kommen an dieser Stelle kurz zu Wort. Heute stellen wir Renate Schönfuß-Krause vor, Sachbuchautorin für Radeberger Geschichte und Biografien berühmter Persönlichkeiten ihrer Heimatstadt.


Radeberger Klaus Schönfuß mit Ehrenamtspreis 2020 ausgezeichnet

Ehrenamt Museumswesen Sachsen 2020

Informationen und Bilder  dazu siehe hier

©Staatsministerin Barbara Klepsch überreicht die Ehrenamts-Auszeichnung (unter Corona-Bedingungen). Foto: Michael Schmidt, SMWK Sachsen.
©Staatsministerin Barbara Klepsch überreicht die Ehrenamts-Auszeichnung (unter Corona-Bedingungen). Foto: Michael Schmidt, SMWK Sachsen.

Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK), Barbara Klepsch, überreicht in der Festveranstaltung am 28.9.2020 den "Ehrenamtspreis" an Klaus Schönfuß  für sein hervorragendes Engagement, seine Management-Arbeit sowie seine kreative konzeptionelle inhaltliche und computer-technische Arbeit bei der Entwicklung, online-Realisierung und Popularisierung der ersten "Online-Mediathek des Museums Schloss Klippenstein Radeberg", mit der ein erster Schritt zur Zielstellung "Museumsgut ins Internet" für das Radeberger Museum getan wurde. Unser Museum Schloss Klippenstein wurde damit beispielgebend, und mit dieser Digitalisierung von etwa 700  Werken des Radeberger Malers Karl Stanka und deren weltweiten Präsentation in Wikimedia.org sowie damit möglich gemachter "virtueller Stadtrundgänge" hat unser Museum eine Vorreiter-Rolle im Museumsverbund übernommen.


Schlange stehen für die Corona-Spritze...  Im Osten nichts Neues


Quelle Foto Churchill: Bundesarchiv, Bild 183-14059-0005 / CC-BY-SA 3.0;  URL:  https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-14059-0005,_Potsdamer_Konferenz,_Winston_Churchill.jpg
Churchill mit Hund am Stammtisch: "Nun mal ganz ehrlich unter uns Zigarren-Liebhabern: Was halten Sie eigentlich von unserer momentanen Politik? Ist die auf Sie, Sir Churchill, oder mehr auf mich, auf den Hund, gekommen...?"

Gestaltung: teamwork-schoenfuss

Quelle Foto Churchill: Bundesarchiv, Bild 183-14059-0005 / CC-BY-SA 3.0;

https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AChurchill-with-cigar.jpg


 

einer trage des anderen last

oder:                        Was wir von Tieren lernen können -

                           eine fast unglaubliche Geschichte

Unsere kleine, besinnliche Geschichte zu Toleranz und "Anderssein"

In dieser kleinen, wahren Bilder-Geschichte haben uns zwei Lebewesen, die unterschiedlicher nicht sein können, eine kleine Lektion erteilt - Andersartiges zu akzeptieren, in unsere Nähe zu lassen, friedlich miteinander und nebeneinander leben zu können und zu helfen.

Was ein Feuersalamander und eine Weinbergschnecke können, sollte uns allen, als vernunftbegabten Menschen, nicht allzu schwer fallen – besonders in dieser, unserer Jetzt-Zeit mit all ihren Problemen des unaufhaltsamen demografischen Wandels ist das "Miteinander" gefragt.

 

 

Renate  &  Klaus Schönfuß

Lesen Sie hier die ganze wahre Geschichte...

 

 ©  Gestaltung, Text und Fotos: teamwork-schoenfuss



Renate Schönfuß-Krause - denn Radebergs Stadtgeschichte ist ihre Passion
Hier das vollständige Interview:

Link zur Website von Frank Höhme hier 

In jeder Gemeinde, in Städten als auch Dörfern, gibt es zahlreiche Lokalheldinnen und Lokalhelden, die sich engagieren oder einfach Dinge bewegen, die unser Leben bereichern und angenehmer machen. Genau diese Menschen, die Gesichter unserer Stadt, kommen an dieser Stelle kurz zu Wort.

Heute stellen wir Renate Schönfuß-Krause vor, Sachbuchautorin für Radeberger Geschichte und Biografien berühmter Persönlichkeiten ihrer Heimatstadt.

  1. Wenn man sich deinen Lebenslauf so ansieht, dann hast du ein enormes Repertoire an Fähigkeiten und Interessen. Welche haben dich in deinem Leben am nachhaltigsten vorangebracht?

    Ja, da muss ich wirklich nachdenken… Eine Rückschau ist immer interessant, wie man eigentlich zu dem wurde, was man momentan gerade ist oder auch tut. Ich denke, jede Etappe meines bisherigen Lebens war wichtig und Voraussetzung für die weitere Entwicklung bis in die Jetztzeit, vom Schulmädchen, welches prämiierte Aufsätze „mit einem besonderen Stil“ zum Erstaunen der Lehrer schrieb, oder später als Werbefachfrau, Designerin, Gestalterin von Verkaufsräumen und Aktionen – immer waren Ideenfindungen Grundlage meiner Arbeit, Zielgruppenanalysen, Konzeptionen mit strukturierten Abläufen und Maßnahmen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Gestaltung von gezielten Werbetexten. So etwas verlernt man eben nie. Diese Vielschichtigkeit kommt mir jetzt bei meinen Forschungen und Veröffentlichungen, ob in Buchform oder als Beiträge bei Fachverlagen, zugute. Eines meiner Lieblingsthemen ist dabei die Erforschung von bedeutenden Persönlichkeiten Radebergs, die hier in der Stadt ziemlich vergessen wurden, da sie ihr Glück in der Fremde suchten. Diese hochinteressanten Biografien, das Erforschen von Zusammenhängen ihres Lebens in dem jeweiligen historischen Kontext, das erweist sich immer wieder als ein regelrechtes Abenteuer.

  2. Wieviel Zeit verbringst du durchschnittlich mit der Radeberger Geschichte pro Monat?

    Eine wirklich schwere Frage, der Zeitfaktor ist kaum einzugrenzen. Wenn mich ein Thema interessiert, dann fange ich zumeist an „zu brennen“ (lacht: „Mein armer Mann kann ein Lied davon singen…“). Dann beginnt Dauerstress, das Thema beschäftigt fast ununterbrochen, beherrscht unsere Gespräche, unser Leben. Vor der eigentlichen Schreibarbeit liegt zumeist viel Recherchearbeit, ob in Archiven oder anderen Quellen, Kontaktsuche zu Zeitzeugen, Familienangehörigen, die interviewt werden. Das alles ist sehr aufwendig und zeitraubend. Im „Schaffensprozess“ des Schreibens sind dann 10-12 Stunden am Computer täglich „normal“, bei umfangreichen Arbeiten geht das über Wochen und Urlaub geht nicht ohne Laptop, denn man darf den Faden nicht verlieren. Aber damit nicht genug. Ist ein Beitrag fertig, zumeist zuerst gekürzt in der „Radeberger“ veröffentlicht, wird er für weitere Veröffentlichungen aufbereitet, ob auf unserer Webseite www.teamwork-schoenfuss.de für das Internetportal, für den Dokumentenserver „Qucosa“ der SLUB Dresden, umgeschrieben als Lexikon-Artikel für Wikipedia als größtes Lexikon der Welt, als Biografie für das Institut für Sächsische Geschichte und zusätzlich als Beitrag für Verlags-Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, mit denen ich zusammenarbeite. Das ist zwar nochmals viel Arbeit, denn alles muss für die jeweiligen Geschäftsbedingungen aufbereitet werden, aber nur so wird es möglich, unsere Radeberger Geschichte mit ihren Persönlichkeiten nicht nur als kurze „Momentaufnahme“ im Radeberger Raum bekannt zu machen, sondern überregional und dauerhaft in den Focus der digitalen Welt zu stellen. Für mich das Ziel der aufwendigen Arbeiten. Belohnt wird man dafür mit Feedbacks, Anfragen und interessanten Kontakten weltweit. Damit erübrigt sich sicherlich die Frage nach dem Zeitaufwand?

  3. Welche Schulnote gaben dir deine Lehrer im Fach Geschichte?

    Ach du liebe Zeit – nein, da bin ich kein Vorzeigeobjekt, denn wenn jetzt jeder vermutet, da kann in Geschichte nur eine 1 auf dem Zeugnis gestanden haben, kann ich das nicht bestätigen: Durchschnitt 2 war normal, in einem Jahr steht bei Geschichte sogar eine Note 3, da empfand ich den staubtrockenen Unterricht und das Pauken von Jahreszahlen sicherlich besonders öde. Meine Begeisterung für Geschichte verdanke ich einzig und allein meinem Elternhaus, in dem Kenntnis der Historie und Lesen wertvoller Literatur selbstverständlich waren und das Zitat: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen“ zur Grundlage meines Interesses und Verständnisses wurde.

// “Gesichter unserer Stadt” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Radeberger Heimatzeitung und mir, Frank Höhme.

Foto: Teamwork Schönfuß (privat)

 

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